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Dein schönster Sommer (wird zu deinem schönsten Leben).

  • vor 1 Tag
  • 7 Min. Lesezeit

35 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, die Bahn hat wieder Verspätung, kein Schattenplätzchen in Sicht, du fühlst dich unwohl, dir ist heiß und übel. 


Nächster Tag, 40 Grad, die Nacht hat dich nicht abkühlen können, sobald die Schwelle zur Kälte zum Greifen nahe war, kam die Sonne wieder und warf die Hitze zurück. 

Und so geht es weiter. 


Puh, life is hard, isn’t it? 


Im Winter zu kalt zum Glücklichsein - zu kalt zum Picknicken, zum beherzt Rumlaufen, vor Freude laut hicksen, zu grau, zu trist, zu trostlos. 


Im Sommer zu heiß! 


Statt glücklich und beherzt sein Leben zu genießen, heißt es stattdessen immer nur Rückzug! 

Wo findet man Schutz?

Obhut? 

Erleichterung vor der Schwere des Wetters! 


Goodbye Italian Summer Vibes!

Goodbye mediterrane Riviera!



Wäre schön gewesen in deiner Vorstellung, aber die Realität hat wieder zugeschlagen.


Und bei all der Hitze, lassen all deine anderen Probleme ja auch nicht von dir ab! 


Da wäre dann zum Beispiel deine nervtötende Vorgesetzte, die übermotiviert ihre Aufgabe das Team zu organisieren falsch eingeordnet hat, und stattdessen lieber ihr Ego an dir auslässt. 

Machtspiele im Berufsleben, wer liebt sie nicht... :).


Oder deine Kinder, die dir unentwegt auf der Nase tanzen, deine Laune mit Füßen treten und dir alle Haare vom Kopfe essen.


Und ist deine Figur nicht eigentlich auch viel zu "dick"? (Komm schon, der Grund geht immer!)


Ausgepeitscht vom Wetter, ausgepeitscht von der Vorgesetzten, 

von den Wünschen und Befindlichkeiten deiner Kinder. 

Ausgepeitscht von den Rechnungen und der Inflation. 


Zu den 99 Problems gesellt sich noch ZUSÄTZLICH die Hitze, die dich nur noch lahmlegt. Wie so eine KI, der der Strom gezogen wurde. 

Rauf aufs Sofa, Glotze an, irgendwie überleben. 


Jetzt gerade muss man sein Leben nicht auf die Reihe kriegen, Selbstoptimierung ist eh schlecht für die Psyche, und unwohl ist dir alle Mal. 

Außerdem ist die Welt SCHLECHT, der Klimawandel REAL, und so wie es bis jetzt gelaufen ist, rollt die Welt eh immer weiter auf die Apokalypse zu. 

Der Kapitalismus hats kaputt gemacht. 

Und alles, was bleibt, bist du, das Sofa, die Schwere und der Fernseher. 


Und die Aussichtslosigkeit. 

Und die Trostlosigkeit. 

Zusammenn mit dir auf dem Sofa. Hach, wie kuschelig.


Stimmts?


Vorbei ists mit all deinen schönen Träumen - wie eine Luftfigur, der die Luftzufuhr abgedreht wurde, liegst du ausgeblasen am Boden. 


(Luftfiguren sind diese Skydancer, die in Kinderparks häufig durch Luftzufuhr so tänzelnd rumstehen. Das bist du jetzt, nur ohne Luft ;).)



Bevor ich weiterschreibe, möchte ich, dass du Eines weißt: 

Das stimmt alles.

Die Menschheit macht viel Blödsinn, der Klimawandel ist real, der Kapitalismus ist (so wie wir ihn leben) sehr schlecht, es gibt viele geldgierige, schlechte Menschen. 

Und dann gibt es noch richtig traumatische Erfahrungen, die dich nachhaltig geschwächt haben. Nichts mit „Alles, was dich nicht umbringt, macht dich stärker“. 

Nein, manche Erlebnisse machen dich richtig schwach. 

Das stimmt. 


Du hast absolut Recht und du hast Recht, wenn dich das sehr, sehr fertig macht und du nicht mehr kannst. 

Wenn du keine Kraft mehr hast und dich hundsmiserabel fühlst, dann reagierst du ziemlich GESUND auf eine sehr KRANKHAFTE Umgebung, ok? 


Ich will dir nicht sagen, dass „du dich einfach nur zusammenreißen musst, du bist ja schließlich deines Glückes Schmied, also weiter gehts.“


Ich will aber, dass du dich nicht mehr hundsmiserabel fühlst, sondern wieder etwas „zum Trinken“ bekommst. 

Etwas, das dich erfrischt, dich wieder - und sei es nur ein klein wenig - erweckt, erquickt, vor Freude - vielleicht ein klein wenig - jauchzen lässt. Und das alles, obwohl deine Umgebung in höchstem Maße schlecht und ungesund IST. 


Und deshalb regeln wir heute mal ein paar Angelegenheiten in deinem Leben - wir regeln die Hitze UND die 99 problems. 

Damit es DIR gut geht. 

Und in DEINER Umgebung andere dann wiederum gesunden können. 


Wir verpassen dir quasi einen sehr guten Beitrag zur Klimawende.

Du Klimakleber, du! 


Ich schmier den Kleber, und du legst dich einfach nur hin, ja?



And every day, the world will drag you by the hand, yelling, “This is important! And this is important! And this is important! You need to worry about this! And this! And this!” And each day, it’s up to you to yank your hand back, put it on your heart and say, “No. This is what’s important.

Ian Thomas 



Die Kunst im Leben besteht tatsächlich darin, den Druck, der von Außen auf dich zugestürmt kommt, zu EINHUNDERTUNDZEHN Prozent zu IGNORIEREN. 


Ich weiß, dass das anfangs sehr schwer ist, aber die einzige Art und Weise, diesem Hamsterrad aus Stress, Druck und Erschöpfung zu entkommen, ist, ihn völlig schamlos zu übergehen. 

Weil ich aber ja weiß, dass das eine Meisterleistung erfordert, gebe ich dir jetzt Schritt für Schritt eine Anleitung. 


Wie du Stress und Druck tutti kompletti den Zugang zu dir verwehrst: 



  1. Du nimmst dir aktiv Zeit 


Ich bin kein Fan vom Meditieren um des Meditierens Willen. Damit man sich Yogi nennen kann und seine Identität „zu einem besseren Menschen“ ummodelt. 


Ich liebe es aber, wenn der Alltag deine Meditation ist. 


Meditation, richtig angewandt!, rettet dir dein Leben. 


Denn Meditation ist eigentlich dafür da, dich auf DICH zurück zu besinnen. 

Deine Hand zu deinem Herzen zu führen (wir erinnern uns an das Zitat) und kurz mal klarzustellen, worum es hier geht und WORAUF du dich einlässt. 


Wenn du keine Zeit hast, machst dus dir meinetwegen zur Gewohnheit, es kurz im Badezimmer bei jedem Toilettengang zu machen. Für die Toilette musst du schließlich mal Zeit haben ;). Wenn du Zeit hast, um so besser. Verplemper sie nicht mit Doomscrolling, sondern setz dich hin und mach meinetwegen meditative Musik und Räucherstäbchen an.

Kurz Augen schließen, 2 Minuten am Stück tieeeeef in den Bauch atmen. Dich spüren, spüren, was du willst, wer du bist und wo lang es heute geht. 


RICHTUNG GLÜCK UND ENTSPANNUNG. 


Und dabei kannst du noch sowas denken oder aussprechen, wie: 


„Ich liebe mich, 

ich liebe mein Leben, 

ich bin dankbar für diesen Tag. 

Alles ist gut, 

alles wird BESSER., 

ich bin richtig, richtig toll.“


Du machst die Schotten DICHT für alles und jeden, der dir deine gute Laune rauben will.

DICHT.

ZU.

FINITO.



Nachdem du dich auf dich zurückbesonnen hast, schreitest du aus deiner meditativen Grundhaltung heraus in deinen Tag und nimmst ganz genau wahr, was ist.

Du beobachtest.

Aber wie von Außen, weißt du?


Du stehst nicht mitten drin.

Wenn du attackiert wirst mit Hitzewelle, Druck, Stress, Anforderungen, Zeitmangel, Geldsorgen etc. siehst du es, wie du es in einem Film sehen würdest.


Du bist durch diesen meditativen Moment (den du durch den Tag HALTEN musst, ok? Du musst diese Einstellung HALTEN, du musst das tief in den Bauch atmen HALTEN, deine liebevollen Gedanken HALTEN, sonst verlierst du sie schneller, als du gucken kannst), durch den meditativen Moment bist du fest verankert. Und alles, was um dich herum passiert, dringt nicht mehr zu dir vor.

Verstehst du?



Glaube mir, damit veränderst du die Welt. 



  1. Du registrierst Hitze & Co., aber du lässt dich nicht lahmlegen 


Ja, es ist spürbar anstrengend - und nein, du sollst nicht in der Mittagshitze joggen gehen, „weil Lilith hat gesagt, alles halb so wild“. 


ABER du sollst dich auch nicht unterbuttern lassen. 

Lass dich niemals unterbuttern! 


Du bist zwar angestrengt, aber du führst dich dennoch wie ein kleines Kind selbst an der liebevollen Hand durch den Tag. 


Wenn du Kopfschmerzen hast, machst dus dir schön, stellst ein kühles Getränk für dich bereit, nimmst ggf. ein Medikament und gönnst dir Ruhe. 


Du bist nicht streng mit dir. 

Du schimpfst nicht mit dir. 


Wenn du dich schlapp und ausgelaugt fühlst, machst du langsam und ruhig weiter. Ganz liebevoll an der Hand. 


Und so machst du es mit jeder Befindlichkeit. Ob du traurig bist oder müde oder genervt.

Langsam, weiter, voran. Mit aller Ruhe, wie in einer Liebesblase.


Ein bisschen aufräumen, damit DU es schön hast. 

Etwas gesundes Kochen, damit DU es gut hast. 

Etwas liebevoll anrichten, damit es DIR gut geht. 


Verstehst du? 

Es geht nicht um Optimierung und Leistung. 

Es geht darum, dich auf Händen zu tragen. 


Innerlich ist das deine Herzenshaltung. 


Es ist für dich nicht anstrengend, es ist ein GETRAGEN WERDEN. 


In deinen eigenen liebevollen Händen. 




  1. Du bist aktiv kreativ statt passiv reaktiv 


Die meisten Menschen leben so: Etwas ist schwer, sie resignieren und lassen sich gehen. 

Sie geben auf. 


Das komplette Leben haben sie aufgegeben. „Wird eh nichts.“


Diese Einstellung ist für dich maximal TOXISCH. 


Meinetwegen musst du dich vor 40 Grad Mittagshitze schützen und aufpassen, dass du dich auf deiner Arbeitsstelle nicht ausbeuten lässt, ABER NOCH VIEL GIFTIGER IST SO EINE LEBENSEINSTELLUNG. 


Das SCHLIMMSTE, was du zulassen kannst, ist innerliches Aufgeben. 


Und eine gute Taktik gegen diese Schwermütigkeit ist, dich immer wieder zu fragen: „Wie kann ich es mir jetzt gerade gut gehen lassen?“


Jetzt. Die nächsten 24 Stunden.


Vielleicht kaufe ich mir zumindest einen Ventilator, wenn ich kein Geld für eine Klimaanlage habe? 

Oder ich gehe ins klimatisierte Kino oder die Stadtbibliothek? 


Oder ich kaufe mir mein Lieblingseis.

Oder ich decke den Tisch wie an einem Festtag.

Oder ich schreibe mich in ein neues Studium ein, mache ein richtig schönes Notizbuch voller Lieblingsrezepte, lerne häkeln, whatsoever!

Alles besser als passiv und resigniert sein!


Ich dusche mich kalt ab, föhne mir meine Haare hübsch (auch wenns eigentlich bisschen zu heiß ist), schminke mich (auch wenn es ein bisschen zerlaufen kann). 


Ich ziehe mich so richtig schön an. 

Schönstes Kleid aus dem Schrank rausholen. 


Ich gebe mir Mühe, wenn ich mir etwas zu Essen mache. 

Ich gebe mir Mühe, wenn ich mein Zuhause aufräume. 


Ich muss nicht sputen, ich muss mich nicht beeilen, ich muss nicht schnell schnell machen. 


Ich kann mir Zeit lassen. Auch wenn mein Tag mich drängt, meine Vorgesetzte mir wieder im Nacken sitzt, mein Kind unzufrieden ist und nur rumschreit und mir alles eigentlich gerade den letzten Nerv rauben will.


KONZENTRATION. 


Das hier ist DEIN Leben. 

Hol es dir AKTIV und KREATIV zurück! 


Wie an so einem Schiffsseil, ziehst du AKTIV zurück! 


Her mit dir! 

ICH ENTSCHEIDE. 





Und wenn du entschieden hast, dass du dir das Glück, die Freude und die Lust am Leben nicht rauben lässt, dass du aktiv dafür sorgst, dass du es schön hast, dass du für DICH sorgst, dass du der RIVIERA in deinem Leben "Buongiorno!" zurufst - und auf den ganzen miesen Rest ordentlich pfeifst, dann kann dich nichts mehr aufhalten!


Hol dir dein Leben zurück!

Hol dir deinen Sommer zurück!


Lass dich nicht unterbuttern.


Du bist es, die buttert.



Lilith





















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