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Diätenfrei - Mit Genuss Essen

  • vor 14 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Im Januar habe ich auf Instagram eine Reihe gestartet: Diätenfreier Januar.

Damit die Texte nicht von der App verschlungen werden, und man sie jederzeit nachlesen kann, habe ich sie hier gesammelt und stelle sie euch gerne nochmal zur Verfügung.

Denn so lebe ich seit mehr als 10 Jahren sehr erfolgreich, schlank und gesund.


Viel Spaß!




Dein Reminder, dass dein Körper belastendes Gewicht nicht loslässt, wenn du gegen ihn arbeitest, Kalorien zählst und dich mit Druck und Verboten gängelst. 


Sondern dann, wenn er sich sicher sein kann, dass du ihn in keine Notsituation schickst. 

Deshalb können manche Menschen sehr viel essen, ohne zuzunehmen, und andere nehmen bereits beim Anblick von Kuchen zu. 


Der Schlüssel liegt im Vertrauen. 


Du musst deinem Körper VERTRAUEN. 

Dann kann dein Körper auch dir vertrauen. 


Gib ihm, was er sich wünscht. 


Du wirst sehen, es ist so schön und einfach belastendes Gewicht los zu werden - ganz ohne Verbote, aber mit sehr viel Genuss. 


Erlaube dir Essen in seiner VIELFALT zu genießen. 

Hör auf, essen moralisch zu bewerten. 


Essen ist Essen. 

Essen ist guuuut. 


Es gibt kein richtiges Essen, aber es gibt einen falschen Umgang mit Essen - ein Umgang, der sich um Regeln, Rechnen und Durchhalten dreht. 

Breche alle Regeln! 

Fang an, Genuss zuzulassen.

Tu dir was Gutes, iss worauf du Lust hast. 


Du wirst sehen, mit der Zeit wirst dein Körper (und deine Psyche) allen Ballast einfach abwerfen. 



„Lilith ich esse immer aus Frust oder Langeweile…“ 


Ja und? 

Mach dir immer dein Lieblingsessen - das, worauf du jetzt so richtig viel Lust hast. 

Pfannkuchen spenden Trost, Salat erfrischt, Pizza schenkt dir ein Stück Geborgenheit. Schön! 

Essen musst du doch so oder so - warum dann nicht direkt etwas, das auch dein Herz nährt?! 


Emotionen und Essen sind miteinander verbunden. Hör auf dagegen anzukämpfen und nutze es lieber für dich zum GENUSS.




„Ich mache jetzt Intervallfasten. Nur noch 2 Stunden bis ich wieder was essen kann…“ 


Fasten hat seine Ursprünge in Religionen und ist somit eher Askese-Ideologie als tatsächliche Medizin. 


Durch Fasten wurden Menschen „diszipliniert“, „abgehärtet“ und „entgiftet“. Vor allem der Mythos der Entgiftung geistert durch die pseudowissenschaftliche Darlegung des Fastens. 


Aber das Fasten selbst kann den Körper nicht entgiften - das können nur Leber und Nieren. 

Hinzu kommt, dass der Begriff des „Entschlackens“ nicht definiert ist. Es gibt keine Schlacken. 


Fasten ist Hungern. 

Und treibt den Körper in einen Notzustand, indem zuerst die Muskeln angegriffen und abgebaut werden. Irgendwann muss der Körper dann auch den Herzmuskel angreifen. 


Medizinisch wird höchstens ein Intervallfasten empfohlen, wenn man Probleme mit Diabetes oder starkes Übergewicht hat. Aber auch hier rate ich persönlich dringend davon ab: Fasten gründet auf Verzicht und treibt die innere Gier nach Verbotenem somit nur voran. Stresshormone steigen, man entwöhnt sich weiter, auf seinen Körper zu hören und quält sich, selbst wenn man „nur“ 12 Stunden intervallfastet. 


Besonders für Menschen mit Erkrankungen oder Frauen mit Kinderwunsch ist das Fasten schädlich, weil es den Körper in einen Notzustand versetzt. 


Die Erzählung von einer Gebärmutter, die man mittels Fasten reinigt und Gifte aus den Eierstöcken ausstößt, ist purer Aberglaube. Fasten ist immer eine Gefahr - vor allem für Frauen mit Kinderwunsch oder werdende Mütter. 


PS: Viele berichten von „Glücksgefühlen“ oder einer „neuen Kraft“, die den Körper nach einer gewissen Zeit des Fastens durchströmen soll. 

Der Körper reagiert, wie auch bei Schüttelfrost aufgrund starker Hitze, in Extremen auf Extremsituationen. Das ist kein Marker und sicherlich kein Beleg für eine gesunde Wirkung des Fastens, sondern eine Notfall-Programmierung des Gehirns. Denn der Körper meint nun seine Kräfte sammeln zu müssen, um imstande zu sein, sich Nahrung „erjagen“ zu können. Fasten ist purer Stress für den Körper. 



„Aber wenn ich das esse, nehme ich zu!“ 


Nein! Weil du VORHER zu WENIG gegessen hast, nimmst du zu! 


Dein Körper ist sehr intelligent. Intelligenter als der schlaue Verstand 🙏😉. 


Wenn du deinem Körper signalisierst - und sei es nur durch deine Gedanken - dass du dich in einem Notzustand befindest („Das darf ich nicht essen / Das ist verboten / Das ist schlecht / Das macht mich direkt dick, ich verzichte lieber…“), dann setzt dein Körper sehr viel schneller Fett an, als wenn du entspannt bist, weißt, dass du dich jederzeit satt essen MUSST, und es für dich keine Essensregeln gibt.


Du bist nicht anders als andere Menschen. Du hast es nur anders gelernt. 


„Darf ich dann nur ungesund essen?“ 


Ungesund, wirklich ungesund, das ist klassisches Fertigessen - und das kannst, und solltest du auch, stattdessen immer selbst zubereiten. 

Die Fertigtüten-Suppe oder das Essen aus der Dose - lass es. Mach die Gerichte selbst. 


Selbstverständlich ist „ungesund“ markiertes Essen (z.B. Pommes, Burger etc.) häufig auch generell nicht gesund und in Massen kann es deinem Körper auch tatsächlich schaden. Aber du merkst das auch, wenn du mal anfängst, wirklich auf deinen Körper zu hören. 


Fühl mal ganz genau in dich hinein. 

Was macht es mit dir, wenn du dieses und jenes zu dir nimmst? Nicht emotional, sondern rein körperlich. 


Wenn du von dem Punkt aus losgehst, dann wirst du in Zukunft automatisch immer lieber zu dem greifen, was dir auch wirklich gut tut. Dafür braucht es keine Regeln oder Verbote von außen. 

Dein Verlangen wird dich dann automatisch leiten. 


Das bedeutet nicht, dass du niemals mehr Zucker und Weißmehl essen wirst! Das gehört genauso zu einer ausgewogenen Ernährung und darf selbstverständlich auch mal gegessen werden. Franzosen essen nur Weißmehl - und denen geht es gut ;). 


Aber du wirst es automatisch viel eher begrenzen können, wenn du den Druck und den Stress einfach mal aus deinem System rausziehst. 


Du schaffst das schon. 


Freude und Genuss - das gehört zum Essen. Und nicht Stress, Angst, Panik und Druck. 




Essen ist nicht gut oder böse, sondern 

neutral. 

Verbote und Gebote haben in unserer Ernährung nichts zu suchen. 

Nichtsdestotrotz gibt es Essen, das deinem Körper gut tut und Essen, das deinem Körper - wenn du es im Übermaß zu dir nimmst - schadet. Ja, es macht selbstverständlich einen Unterschied, ob du einen frischen Feldsalat zu dir nimmst oder Burger und Pommes. Ob du Wasser trinkst oder Cola. 

Nein, du sollst dir deshalb nichts verbieten, sondern bewusst und achtsam auswählen, was du zu dir nimmst. 


Es sind keine Regeln notwendig, wenn du einfach nur im Hinterkopf behälst, was dir auf Dauer gut tut, und was eher nicht. Alles möglichst Unverarbeitete aus der Natur ist meistens sehr gut. Alles industriell Angefasste dagegen im Allgemeinen eher nicht. Denk einfach daran, orientiere dich an deinem Wohlbefinden, daran, worauf du jetzt wirklich Lust hast, genehmige dir deiner Lust zu folgen, behalte gleichzeitig im Hinterkopf, was deinem Körper wertvolle Energie und Vitamine gibt, und behalte das Maß im Blick. 


So wirst du nicht Gefahr laufen, den ganzen Tag Cola zu trinken. Wenn du mal genau hinfühlst, merkst du auch, dass dir Cola nicht gut tut und deinen Durst nicht einmal stillen kann. 

Als Genussmittel darfst du aber selbstverständlich auch mal eine Cola trinken. Verstehst du den Unterschied? 


So kann dir nichts passieren - und du bleibst locker und entspannt, wenn es ums Essen geht! 



„Ich esse nun sehr achtsam. Ich kaue jeden Bissen 20mal durch und esse extra langsam, damit sich mein Sättigungsgefühl rechtzeitig einstellt.“ 


Stopp! 

Essen ist keine Leistungstätigkeit. Zum Genuss gehört, dass du aufhörst Essen wie ein weiteres To Do zu betrachten. 

Iss einfach normal und versuche es dabei instinktiv zu genießen, ohne dir extra „Aufgaben“ zu legen. 

Lass deine Ängste und Kontrollversuche los. 

Und lass es dir schmecken. 



Lilith

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